Hilfsaktion für Weihnachtsmarkthändler läuft an

Hilfsaktion für Weihnachtsmarkthändler läuft an

Die Weihnachtsmärkte in Brandenburg bleiben zwar wegen der Corona-Pandemie zu - doch Händler in der Hauptstadtregion helfen sich gegenseitig. Der Handelsverband Berlin-Brandenburg (HBB) zog eine positive erste Bilanz der Aktion «Kaufleute helfen Kaufleuten». «Wir haben eine sehr große Resonanz bekommen», sagte Referent Phillip Haverkamp der Deutschen Presse-Agentur. Wer freie Flächen für einen Händler anbieten könne, der seinen Stand nicht mehr auf einem Weihnachtsmarkt aufbauen kann, melde sich. «Wir sind jetzt in der Vermittlung.»

Mit Hilfe der Rettungsaktion für Weihnachtsmarkthändler und Schausteller ist es zum Beispiel möglich, dass warme Delikatessen vor einem Lebensmittelhandel in Brandenburg angeboten werden - oder selbst gemachte Strickwaren in einem Einkaufszentrum in Berlin. Brandenburg hatte die Weihnachtsmärkte kurz nach dem Start dicht gemacht. In Berlin dürfen die Weihnachtsmärkte vorerst weiter öffnen, der Senat plant aber bisher die 2G-Regel. Die Hilfsaktion betrifft nach Angaben des Handelsverbands auch Berlin, wenn zum Beispiel kleinere Weihnachtsmärkte nicht stattfinden.
Verbandspräsident Björn Fromm hatte zum Start der Aktion für Standbetreiber mit erheblichen Umsatzeinbußen darauf hingewiesen, dass das Weihnachtsgeschäft eine der wichtigsten Geschäftsperioden des Jahres für die Händler sei. Wer wegen einer Schließung des Weihnachtsmarktes vor dem Nichts steht, kann sich mit einer Mail an die Adresse weihnachtsmarkt@hbb-ev.de wenden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. Dezember 2021 06:02 Uhr

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