31. Filmfestival in Cottbus begonnen

31. Filmfestival in Cottbus begonnen

Ein Kinofest wieder auf der großen Leinwand: In Cottbus hat am Dienstagabend das 31. Filmfestival (FFC) begonnen. Wegen der Corona-Bestimmungen gibt es Vorführungen an zusätzlichen Spielorten. Eröffnet wurde das Festival im Staatstheater Cottbus mit dem Wettbewerbsbeitrag «ABTEIL NR. 6» des finnischen Regisseurs Juho Kuosmanen, der damit mehrere Preise beim Filmfestival in Cannes gewann. In verträumten Bildern erzählt er eine Liebesgeschichte zwischen einer finnischen Studentin und einem russischen Alkoholiker.

Cottbuser Filmfestival im Jahr 2014

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Das Cottbuser Filmfestival im Jahr 2014.

Bis 7. November werden in den drei Wettbewerben Spielfilm, Kurzfilm und Jugendfilm 32 Filme aus 26 Ländern präsentiert. Ein Film feiert in Cottbus Weltpremiere und 26 Filme Deutschlandpremiere. Das Festival zeigt auch in diesem Jahr die Bandbreite des osteuropäischen Films und präsentiert kulturelle Diversität - nach Angaben der Veranstalter ironisch gebrochene Beobachtungen der Gegenwart, investigative Aufarbeitungen von Geschichte und Familienstudien. Schwerpunkt ist diesmal der slowakische Film.
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Das osteuropäische Kino bleibe weiter politisch, so die Veranstalter. Auf den Prüfstand kämen die Entwicklungen seit dem Fall des Eisernen Vorhangs und aktuelle gesellschaftliche Brüche. Hoffnungen der 1990er Jahre würden mit dem aktuellen «politischen Rückwärtsgang» gegengerechnet. So beschäftigen sich Filme mit Transformationsprozessen in Polen, Russland, Deutschland und der Ukraine in den 1990ern.
Im vergangenen Jahr lief das Festival wegen der Corona-Pandemie ausschließlich digital. Auch in diesem Jahr können Filme im Streaming angeschaut werden - über den Festivalzeitraum hinaus bis zum 16. November.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 2. November 2021 20:01 Uhr

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