Pandemie: Ministerin Lange würdigt Engagement der Kommunen

Pandemie: Ministerin Lange würdigt Engagement der Kommunen

Brandenburgs Finanzministerin Katrin Lange (SPD) hat das Engagement der Städte und Gemeinden während der Corona-Pandemie gewürdigt. «Sie standen bei der Umsetzung der Corona-Schutzmaßnahmen in der ersten Reihe, haben die Fragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet und die Notbetreuung in Schulen und Kitas organisiert», sagte Lange am Montag auf der Mitgliederversammlung des Brandenburger Städte- und Gemeindebundes. «In den Gesundheitsämtern galt es, Kontakte nachzuverfolgen und Erkrankte zu informieren.» Gleichzeitig hätten die Kommunen neue Wege gesucht, um die Dienstleistungen für die Bürger aufrechtzuerhalten.

Brandenburgs Finanzministerin Katrin Lange

© dpa

Brandenburgs Finanzministerin Katrin Lange steht hinter einer Plexiglasscheibe.

Lange betonte aber auch, dass das Land die Kommunen angesichts der zusätzlichen Belastungen und der Steuerausfälle nicht allein gelassen habe. Dies gelte auch künftig, versprach die Ministerin. Lange nannte unter anderem den kommunalen Rettungsschirm des Landes, die Erstattung von Kita-Beiträgen und die Kofinanzierung von Bundeshilfsmitteln für den öffentlichen Nahverkehr.
Mein-schnelltest-zentrum.de
© Fa. Med. Testzentrum

Benötigst Du einen Corona-Test?

Im Testzentrum Wilmersdorf bieten wir Dir kostenlose Bürgertests, sowie PCR-Tests in 3, 6 & 24 Stunden - professionell und angenehm. mehr

Der Rettungsschirm sei ein gutes Signal des Landes gewesen, um über die Corona-Pandemie zu kommen, sagte der Präsident des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg, Oliver Hermann, der dpa. Nun stelle sich die Frage, wie die Städte und Gemeinden in die Zukunft kommen. Die Finanzierung der Kommunen, Digitalisierung in Verwaltung und Schulen, vor allem deren technische Ausstattung nannte er als wichtigste Themen der Versammlung.
Auch über die Aufnahme von Flüchtlingen durch die Städte und Gemeinden sei gesprochen worden, berichtete Herman, der auch Bürgermeister der Stadt Wittenberge in der Prignitz ist. Die Frage sei, was da auf die Kommunen zukomme. «Mit den Abläufen ist man nach 2015 etwas vertrauter», schätzte er ein. Es gehe nun darum, wie Wohnraum geschaffen werden und Integration gelingen könne. Dafür müssten Gelder bereitstehen. In Wittenberge etwa habe sich ein Beratungszentrum für Geflüchtete bewährt, führte er an.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 1. November 2021 17:53 Uhr

Weitere Meldungen aus Brandenburg