Unternehmensverbände: Belastungen durch hohe Energiepreise

Unternehmensverbände: Belastungen durch hohe Energiepreise

Brandenburger Unternehmen bekommen die Auswirkungen stark steigender Preise für Erdgas und Erdöl zunehmend zu spüren. Das wirke sich auf die Wettbewerbsfähigkeit aus, sagte Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), der Deutschen Presse-Agentur. Im internationalen Vergleich müssten für Strom schon längst die höchsten Preise gezahlt werden.

Die Reduzierung der EEG-Umlage werde kaum Einfluss auf die Strompreise haben, sagte Amsinck. «Jetzt kommt es ganz auf die jeweilige Branche und Wettbewerbssituation an, ob Unternehmen ihre gestiegenen Produktionskosten weitergeben können», sagte er. Aktuell gibt es den Angaben nach zwar noch keine Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation. «Wenn aber die Energie- und Rohstoffkosten weiter steigen, könnte die wirtschaftliche Erholung der Betriebe nach der Corona-Krise ernsthaft Schaden nehmen», befürchtet der UVB-Hauptgeschäftsführer.
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Er forderte einen verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien. Daran führe kein Weg vorbei. Eine wesentliche Voraussetzung sei dafür, dass die Politik die Planungs- und Genehmigungsverfahren deutlich beschleunigt.
Die UVB vereint unter ihrem Dach rund 60 Mitgliedsverbände aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen in Berlin und Brandenburg. Die von den Verbänden vertretenen Betriebe beschäftigten in den beiden Bundesländern mehr als eine Million Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 30. Oktober 2021 08:24 Uhr

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