Preise weiter deutlich höher als vor einem Jahr

Preise weiter deutlich höher als vor einem Jahr

Für viele Produkte müssen Menschen in Berlin und Brandenburg weiterhin deutlich mehr ausgeben als vor einem Jahr. Die Teuerungsrate lag nach Angaben des Amts für Statistik in Berlin im Oktober bei 4,3 Prozent und in Brandenburg bei 5 Prozent. Den sprunghaften Anstieg der Inflation seit Juli erklärten die Statistiker zum Teil damit, dass 2020 die Mehrwertsteuer zeitweise gesenkt worden war, zudem seien Sprit und Heizöl vergleichsweise günstig gewesen. Teurer wird Tanken und Heizen unter anderem durch den CO2-Preis, der im Januar eingeführt wurde. Ein Inflationstreiber sind demnach auch steigende Preise für Nahrungsmittel.

Geld

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Viele Eurobanknoten stecken in einer Geldbörse.

Teurer geworden ist auch das Ausgehen: In Hotels und Gaststätten in Berlin zahlte man im Oktober 5,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, in Brandenburg 7 Prozent. Branchenvertreter hatten höhere Preise angekündigt, etwa um Umsatzeinbußen und höherem Personalaufwand in der Corona-Pandemie zu begegnen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 28. Oktober 2021 11:12 Uhr

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