Netzbetreiber startet Bau neuer 380-kV-Leitung

Netzbetreiber startet Bau neuer 380-kV-Leitung

Im Nordosten Deutschlands fließen weitere Millionen in den Ausbau der Stromversorgung und den Transport erneuerbarer Energien. Wie der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz (Berlin) am Freitag mitteilte, wird noch 2021 mit dem Bau einer neuen 380-kV-Hochspannungsleitung zwischen den Umspannwerken Pasewalk (Vorpommern-Greifswald) und Bertikow (Uckermark) begonnen. Die etwa 30 Kilometer lange Leitung soll 2023 fertig sein und koste rund 60 Millionen Euro. Die Bundesnetzagentur habe jetzt den für den Bau nötigen Planfeststellungsbeschluss erteilt.

Die neue Leitung folgt in Teilen einer alten 220-kV-Leitung, die 1958 erbaut wurde und abgebaut wird, muss wegen der höheren Spannung aber auch höhere Masten haben. Die Trasse soll aus Umweltschutzgründen näher an die Autobahn 20 zwischen Prenzlau und Pasewalk herangerückt werden. Mit der neuen Leitung wird sich laut 50Hertz die Transportkapazität in der Stromversorgung um das Vier- bis Fünffache erhöhen. Sie ist Teil der 130 Kilometer langen Uckermarkleitung von Berlin, für die das Unternehmen derzeit zwischen Neuenhagen und Britz neue Masten aufstellt.
50Hertz hat nach eigenen Angaben etwa 1300 Beschäftigte und versorgt rund 18 Millionen Menschen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen- Anhalt, Thüringen, Berlin und Hamburg mit Strom. 
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 15. Oktober 2021 14:26 Uhr

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