Behörde: Bislang 266 Afghanen in Doberlug-Kirchhain

Behörde: Bislang 266 Afghanen in Doberlug-Kirchhain

266 Afghanen sind bislang in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Brandenburg in Doberlug-Kirchhain (Elbe-Elster) angekommen. Die Hälfte davon seien Kinder, sagte der Leiter der Zentralen Ausländerbehörde, Olaf Jansen, der «Märkischen Allgemeinen» (Freitag). 38 der aufgenommenen Menschen seien bisher als ehemalige Ortskräfte und Familienangehörige identifiziert worden. «Das heißt aber nicht, dass die anderen Geretteten weniger gefährdet wären», sagte Jansen. Sie seien etwa vom Aufenthaltsstatus den Ortskräften gleichgestellt oder in ein normales Asylverfahren gekommen.

Der Zustand der meisten Flüchtlinge sei gut und stabil. «Es handelt sich um teils besonders gefährdete Personen, wie Menschenrechtsaktivisten, Journalisten, Dolmetscher, Lehrer und Universitätsprofessoren», erläuterte Jansen. «Darunter sind aber auch Techniker, Köche und Fahrer, die für deutsche Organisationen oder Unternehmen gearbeitet haben. Sie fürchten deswegen um ihr Leben oder wurden bedroht.»
Jansen sieht seine Behörde in der Lage, den Brandenburger Anteil an den bundesweit erwarteten mehr als 40.000 Ortskräften aufzunehmen. Das wären für das Bundesland 1200 Menschen. Gefragt nach einer «Flüchtlingswelle» sagte Jansen, er mache sich keine Sorgen. Bund und Länder hätten 2015 und 2016 viel dazu gelernt. «Es gibt jetzt viel mehr Checks und es wird sehr genau aufgepasst, wer in das Land hineinkommt.» Aus Afghanistan kämen zum größten Teil komplette Familien mit vielen Kindern. Kinder seien leichter zu integrieren.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. September 2021 09:24 Uhr

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