Verwaltungsgericht: Eilantrag gegen Sperrung des Helenesees

Verwaltungsgericht: Eilantrag gegen Sperrung des Helenesees

Zu dem aus Sicherheitsgründen gesperrten Helenesee ist beim Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) ein Eilantrag des Betreibers eingegangen. Der Antrag richtet sich demnach gegen die Sperrung. Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe hatte per Allgemeinverfügung vom 21. Mai das Betreten und Befahren für Teile des Helenesees, insbesondere der Strand- und Uferbereiche angeordnet, teilte das Gericht am Donnerstag mit (Aktenzeichen: VG 5 L 237/21).

Flatterband am Helenesee

© dpa

Mit einem Flatterband ist ein Zugang zum Strand des Helenesees abgesperrt.

Alle Beteiligten haben die Möglichkeit zur Stellungnahme. Ein konkreter Entscheidungstermin kann nach den Angaben nicht mitgeteilt werden.
Anfang März wurden am Ostufer des beliebten touristischen Ausflugsziels massive Rutschungen festgestellt. Erste Gutachten schließen nicht aus, dass auch an anderen Stellen solche Gefahren drohen. Bis Jahresende soll ein Nachweis für die Sicherheit der Strandabschnitte vorliegen, hieß es zuletzt vom Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe. Geprüft wird noch, ob einige Abschnitte aus der Sperrung herausgenommen werden können.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 24. Juni 2021 14:52 Uhr

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