Hohe Inzidenz: Kein Präsenzunterricht in Brandenburg/Havel

Hohe Inzidenz: Kein Präsenzunterricht in Brandenburg/Havel

In der kreisfreien Stadt Brandenburg an der Havel kehren die Schulen aufgrund des noch zu hohen Sieben-Tage-Inzidenzwertes nicht zum Präsenzunterricht zurück. Am Freitag sei mit 65,1 wieder die 50er-Marke überschritten worden, sagte Stadtsprecher Jan Penkawa auf Anfrage. Nun müsse an drei aufeinander folgenden Tagen der Wert unter 50 liegen. Frühestens Montag könne die Stadt ihre Entscheidung dazu bekannt geben.

Eine Schülerin erledigt Aufgaben

© dpa

Ein Mund-Nasen-Schutz liegt auf dem Tisch einer Schülerin.

Bei allen anderen Kreisen und kreisfreien Städten im Land lagen am Freitag die Werte unterhalb von 50. Sollte sich dies am Samstag und Sonntag fortsetzen, könnten überall sonst die Grundschüler wieder in die Schulen. Landesweit wurde am Freitag ein Inzidenzwert von 26,8 Infektionen je 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen erreicht.
Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz waren die Werte zuletzt stark gesunken. Innerhalb der vergangenen sieben Tage infizierten sich nach Angaben des Landkreises je 100 000 Einwohner am Freitag noch 25,6 Menschen. Damit kehren die Grundschulen am Montag in den Normalbetrieb zurück - und die weiterführenden Schulen eine Woche später.
Im Landkreis Spree-Neiße rückt ab Montag der Präsenzunterricht für die Schüler in greifbare Nähe, teilte der Landkreis mit. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert habe am zweiten Tag in Folge unter 50 gelegen. Auch am morgigen Samstag müsse er erneut unter der 50er-Marke liegen.
Sobald im Landkreis Elbe-Elster der Wert für drei Tage ununterbrochen unter 50 liegt, werde unverzüglich bekanntgeben, dass der Präsenzunterricht ab kommenden Montag an den Grundschulen und ab 7. Juni an weiteren Schulen wieder laufe, hieß es. Voraussichtlich am Samstag werde das für den Landkreis bekannt gegeben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 28. Mai 2021 12:49 Uhr

Weitere Meldungen aus Brandenburg