70 Verstöße gegen nächtliche Ausgangsbeschränkung

70 Verstöße gegen nächtliche Ausgangsbeschränkung

Die Brandenburger Polizei hat am Wochenende bei Kontrollen landesweit 70 Verstöße gegen die nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 22 Uhr und 5 Uhr verzeichnet.

Polizisten

© dpa

In Polizei-Westen gekleidete Polizisten.

Insgesamt seien bei rund 600 Maßnahmen knapp 300 Ordnungswidrigkeiten wegen Verstößen gegen die Corona-Eindämmungsverordnung angezeigt worden, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums am 26. April 2021 auf Anfrage.
In Werder/Havel (Potsdam-Mittelmark) schritten Streifenbeamte in der Nacht zum Sonntag in einer Gartenanlage bei einem Handgemenge ein. Dort hätten sich in der Nacht Jugendliche getroffen, berichtete die Polizeidirektion West. Zwei 30 und 33 Jahre alte Gartenbesitzer hätten die Jugendlichen angesprochen, daraufhin sei es zunächst zu einem verbalen Streit gekommen. Ein 18-Jähriger habe dann mit einer Flasche auf die Kontrahenten eingeschlagen, die dabei verletzt wurden. Der 30-Jährige wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei sprach gegen die Jugendgruppe einen Platzverweis aus.
In Brandenburg/Havel meldeten Zeugen am Samstag der Polizei, dass etwa 20 Personen am Salzhofufer ein Picknick veranstalteten. Als Beamte dort eintrafen hätten sie noch neun Personen angetroffen, berichtete die Polizeidirektion West am Montag. Eine 82-jährige Frau habe im Zuge der Identitätsfeststellungen einen Polizisten von hinten geschubst und eine 42-Jährige habe die Beamten beleidigt und bedroht. Gegen die beiden Frauen wurden Anzeigen aufgenommen und die gesamte Gruppe erhielt einen Platzverweis.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 26. April 2021 15:53 Uhr

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