Reallöhne 2020 langsamer gestiegen

Reallöhne 2020 langsamer gestiegen

Wer nicht in Kurzarbeit musste, konnte sich 2020 in der Regel über einen steigenden Reallohn freuen. Das bedeutet, dass das Einkommen stärker stieg als die Preise, man sich vom Verdienst also mehr kaufen konnte als im Vorjahr. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch mitteilte, lagen die Reallöhne in Berlin durchschnittlich ein Prozent höher als 2019. In Brandenburg betrug das Plus 1,1 Prozent. Damit stiegen die Verdienste allerdings deutlich schwächer als in den Vorjahren, wie das Amt hervorhob.

Euro-Geldscheine

© dpa

Zahlreiche Banknoten liegen auf einem Tisch.

Vollzeitbeschäftigte in Berlin bringen es nach den Daten einschließlich Sonderzahlungen im Schnitt auf 4502 Euro brutto pro Monat, in Brandenburg sind es 3575 Euro.
Das Amt hatte 2000 Betriebe in Berlin und 1500 in Brandenburg befragt, wie viel sie ihren Leuten zahlen. Nicht eingerechnet wird dabei das Kurzarbeitergeld, das von der Arbeitsagentur kommt. Die Statistik weist deshalb deutliche Rückgänge der Bruttomonatsverdienste in Branchen aus, die in der Corona-Krise schließen mussten - etwa im Gastgewerbe und im Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 21. April 2021 11:11 Uhr

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