Brandenburg und Berlin wollen enger zusammenrücken

Brandenburg und Berlin wollen enger zusammenrücken

Brandenburg und Berlin wollen bei gemeinsamen Vorhaben zur Weiterentwicklung der Hauptstadtregion enger zusammenrücken. Die Kabinette beider Länder verabschiedeten dazu am Dienstag nach Angaben der Potsdamer Staatskanzlei ein Strategiepapier. Es beinhaltet demnach mehr als 50 konkrete Vorhaben auf verschiedenen Politikfeldern.

Dietmar Woidke

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Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke spricht in Potsdam.

So soll unter anderem die Kooperation beider Wirtschaftsförderungen ausgebaut werden. Auch in der Polizeiarbeit ist eine engere Abstimmung geplant. Zudem sollen erste Grundlagen für länderübergreifende Entwicklungskonzepte entlang der Schieneninfrastruktur erarbeitet werden. Betont wurden auch gemeinsame Anstrengungen zur Sicherung der medizinischen Versorgung. Gemeinsame Handlungsfelder sind demnach unter anderem Fachkräfte, Gesundheitsversorgung, Wasserver- und- entsorgung, Kriminalitätsbekämpfung und der Wohnungsmarkt.
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Themen wie attraktivere Verkehrslösungen für Pendler oder der Ausbau der digitalen Infrastruktur berührten das tägliche Leben der Menschen, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). «Unser Augenmerk gilt auch dem Wohnen als einer der großen sozialen Fragen unserer Zeit. Hier werden Brandenburg und Berlin ihre Zusammenarbeit weiter intensivieren.»
«Wir nehmen uns bis 2030 viel vor und wollen das anhaltende Wachstum der Hauptstadtregion gemeinsam steuern und gestalten und die Fragestellungen beantworten, die über Länder- und Verwaltungsgrenzen hinausgehen», erklärte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller zu den Vereinbarungen. Das Strategiepapier solle dazu einen Rahmen geben, der mit weiteren gemeinsamen Projekten gefüllt werde.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 20. April 2021 16:13 Uhr

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