Netzhoppers: 67 Trainer bewerben sich

Netzhoppers: 67 Trainer bewerben sich

Bei der Suche nach einem neuen Trainer als Nachfolger von Christophe Achten hat Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee die Qual der Wahl. «Aktuell habe ich 67 Bewerbungen auf meinem Schreibtisch liegen», sagte Manager Frank Strecker. «Darunter sind erstklassige Leute aus dem In- und Ausland.» Namen werden noch nicht genannt. Innerhalb der nächsten vier Wochen wolle sich der Verein aus Brandenburg in der Trainerfrage entscheiden, teilten die Netzhoppers auf ihrer Homepage mit.

Der bisherige Trainer Achten hatte den Netzhoppers noch ein paar Tipps hinterlassen, wer als sein Nachfolger in Frage käme. Der Belgier ist aber bei der Zusammenstellung des Kaders für die nächste Saison nicht mehr involviert. Fest steht, dass sich Außenangreifer Jan Jalowietzki und der erst Anfang Februar nachverpflichtete Zuspieler Kamil Droszynski mit noch unbekanntem Ziel verabschieden.
Christophe Achten hatte aus privaten Gründen sein Amt als Netzhoppers-Trainer niedergelegt. Der 42-jährige mit Wohnsitz im belgischen Ranst war um die Weihnachtszeit Vater einer Tochter geworden und wollte näher bei seiner Familie sein. Nur wenige Tage nach seinem Abschied aus Bestensee heuerte er schon wieder beim Bundesliga-Rivalen United Volleys Frankfurt an. Achten erklärt seinen Schritt: «Von Frankfurt bin ich in knapp vier Stunden daheim bei meiner Familie. Von Bestensee aus dauerte das immer doppelt so lange.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 15. April 2021 16:12 Uhr

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