Brandenburg startet mobile Teststationen an Grenze zu Polen

Brandenburg startet mobile Teststationen an Grenze zu Polen

Nachdem die Bundesregierung das Nachbarland Polen wegen der hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen zum Hochinzidenzgebiet erklärt hat, nimmt Brandenburg heute an der Grenze drei mobile Teststationen in Betrieb.

Corona-Tests

© dpa

Corona-Testsets mit Abstrichstäbchen.

Die Stationen sollen am Morgen (22. März 2021) um 7 Uhr in Frankfurt (Oder), an der Autobahn A12 und in Guben (Spree-Neiße) starten, wie der Sprecher des Innenministeriums, Martin Burmeister, am Sonntag bestätigte. Für Berufspendler sei mindestens ein Corona-Schnelltest pro Woche kostenlos.
Auch polnische Staatsbürger, die in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, bekämen mit einem entsprechenden Nachweis mindestens einen Test gratis, sagte Burmeister. Berufspendler müssen sich nach Angaben der Staatskanzlei zwei Mal wöchentlich testen lassen. Dies kann aber auch in den Betrieben oder in den Heimatgemeinden geschehen. Diese Regeln gelten auch für Schüler und Studenten sowie für Besuche von Angehörigen. Für alle übrigen Einreisen gilt neben dem vorgeschriebenen negativen Schnelltest auch eine Quarantänepflicht. Stationäre Kontrollen an der Grenze seien nicht vorgesehen, sagte Burmeister. Allerdings seien Stichproben hinter der Grenze möglich.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 22. März 2021 08:26 Uhr

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