Afrikanische Schweinepest: Schilfflächen werden abgebrannt

Afrikanische Schweinepest: Schilfflächen werden abgebrannt

Im Kampf gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest sind am Mittwoch in der Neuzeller Niederung an der polnischen Grenze Schilfflächen abgebrannt worden. Damit solle den Wildschweinen zwischen zwei parallelen Schutzzäunen am Oderdeich und entlang der Bundesstraße 112 der Rückzugsraum genommen werden, teilte der Landkreis Oder-Spree mit. Wildschweine sollen in dieser Zone intensiv gejagt werden, um eine weitere Einschleppung der Tierseuche aus Westpolen zu verhindern. Gleichzeitig würden die in der Niederung am Boden brütenden Vögel vor den Wildschweinen geschützt, so der Landkreis. Das Abbrennen der Schilfflächen führe zu einer Verjüngung der Pflanzen, die vermutlich dichter wieder aufwachsen würden.

Schweinepest

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Eine Veterinärmedizinerin untersucht einen Kadaver.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 3. März 2021 15:33 Uhr

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