Brandenburger Bauern setzen sich mehr für Artenschutz ein

Brandenburger Bauern setzen sich mehr für Artenschutz ein

Brandenburgs Bauern setzen bei der Bewirtschaftung ihrer Flächen nach Angaben des Landesbauernverbandes mehr auf Artenschutz. Dabei gehe es unter anderem um eine naturnahe Nutzung des Grünlandes, sagte Landesbauernverbandspräsident Henrik Wendorff am Dienstag in einer Mitteilung zum Tag des Artenschutzes am Mittwoch. In Brandenburg würden so etwa 160 000 Hektar Grünland genutzt, dass sei über die Hälfte der Gesamtfläche. Viele Landwirte unternehmen nach seinen Angaben seit Jahren freiwillig verschiedene Maßnahmen zum Artenschutz. Als Modellbetrieb sei der Havellandhof in Ribbeck (Landkreis Havelland) gewonnen worden. Dort würden Maßnahmen getestet, die sich positiv auf Wasser, Luft und Bodenfruchtbarkeit und somit auf Artenvielfalt auswirkten.

Henrik Wendorff

© dpa

Henrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbandes Brandenburg.

Auch mit der Anlage von Blühstreifen sorgen Landwirte nach den Angaben für einen längerfristigen Lebensraum für Flora und Fauna. Langanhaltende Blüten förderten Insekten und die dichte Vegetation biete Deckung für andere Insekten und Wildtiere.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 2. März 2021 18:22 Uhr

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