SPD will «Insel-Lockdowns» und CDU Öffnungen im Freien

SPD will «Insel-Lockdowns» und CDU Öffnungen im Freien

Die Brandenburger SPD-Fraktion dringt in der Corona-Krise auf regional begrenzte «Insel-Lockdowns». «Vor dem Hintergrund der zunehmend existenzbedrohenden Situation vieler Institutionen und Unternehmen können «pauschale Lockdowns» kaum mehr die adäquate Antwort sein», heißt es in einem am Dienstag (02. März 2021) beschlossenen Positionspapier.

Gastronomie

© dpa

Tische und Stühle stehen vor einem Restaurant.

Wo durch Hygienekonzepte und zusätzliche Schutzmaßnahmen sichere Gebiete gebaut werden könnten, sollten sie so bald wie möglich für ein begrenztes Publikum geöffnet werden. Die Regierungschefs von Bund und Ländern beraten am Mittwoch über gemeinsame Öffnungsperspektiven.

Freiluftaktivitäten noch im März vorgeschlagen

Die CDU-Fraktion schlägt vor, Freiluftaktivitäten noch im März freizugeben, wenn Abstandsregeln eingehalten werden oder Mund-Nasen-Schutz verwendet wird. Dies betreffe beispielsweise die Öffnung der Gastronomie draußen, Kontaktbeschränkungen und Sport im Freien und Open-Air-Kulturveranstaltungen, heißt es in einem Entwurf für eine Klausurtagung am Mittwoch.

Ausweitung von Schnelltests an Schulen

Schnelltests sollten etwa in Schulen ausgeweitet werden. Wenn die dritte Gruppe der Impfreihenfolge - also über 60-Jährige oder Menschen mit chronischer Nieren- oder Lebererkrankung oder Fettleibigkeit - ihren Schutz habe, solle von generellen Eindämmungsmaßnahmen auf verantwortungsvolles eigenes Handeln mit Abstand, Masken und Hygiene umgestellt werden. Die «Märkische Allgemeine» hatte zuvor über das Papier berichtet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 2. März 2021 13:14 Uhr

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