Schlag gegen mutmaßliche Geldautomaten-Knacker

Schlag gegen mutmaßliche Geldautomaten-Knacker

Der Polizei in Berlin und Brandenburg ist ein Schlag gegen eine Bande von Geldautomatendieben gelungen, die auch in NRW und Hessen aktiv war. Bei einer Großrazzia durchsuchte eine gemeinsame Ermittlergruppe (GEG) bereits am Dienstag in Berlin an zwölf Standorten Wohn- und Geschäftsräume von Tatverdächtigen. Ein Mann wurde festgenommen und kam in Untersuchungshaft. Nach vier Tatverdächtigen im Alter zwischen 26 und 37 Jahren werde weiter gefahndet, teilte das Polizeipräsidium Potsdam am Donnerstag mit.

Blaulicht

© dpa

Das Blaulicht eines Polizei-Einsatzfahrzeuges leuchtet.

Die Ermittlungen richteten sich den Angaben zufolge gegen eine größere Tätergruppe. Die Männer sollen im vergangenen Jahr in Berlin und Brandenburg in zahlreiche Tankstellen eingebrochen sein, um dort aufgestellte Geldautomaten zu plündern. Für Brandenburg listete die Polizei 13 Tatorte auf, darunter in Erkner, Fürstenwalde (Oder-Spree), Angermünde (Uckermark) und Elsterwerda (Elbe-Elster).
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Bei den Durchsuchungen in Berlin stellte die Polizei zahlreiche Beweismittel sicher, darunter Werkzeuge, Täterbekleidung und Bargeld im unteren vierstelligen Bereich. Außerdem beschlagnahmten die Ermittler nach eigenen Angaben mehrere Handys sowie Datenträger und Autos. Darunter war demnach auch ein Fahrzeug, das vermutlich in drei Bundesländern für Straftaten genutzt wurde.
Nach Angaben der Polizei war die Bande auch in Nordrhein-Westfalen und Hessen aktiv. Dort kam es demnach zu neun vergleichbaren Einbrüchen in Tankstellen. Fünf weitere Bandenmitglieder konnten bereits in der Nacht zu Montag in Velbert in Nordrhein-Westfalen festgenommen werden. Sie sind derzeit in Untersuchungshaft. Bei der Durchsuchung einer in Essen genutzten Wohnung wurde Tatbeute im hohen fünfstelligen Bereich sowie das Tatwerkzeug gefunden. Insgesamt geht die Polizei von einem Schaden von fast einer Million Euro aus.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 18. Februar 2021 12:13 Uhr

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