Nonnemacher: Astrazeneca-Impfdosen nicht sofort verbrauchen

Nonnemacher: Astrazeneca-Impfdosen nicht sofort verbrauchen

Im Gegensatz zur Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sollen in Brandenburg nicht sofort alle gelieferten Impfdosen des Herstellers Astrazeneca verbraucht werden. «In Anbetracht der schlechten Erfahrung mit angekündigten und dann abgesagten Impfstofflieferungen bauen wir eine geringe Schwankungsreserve des Astrazeneca Vakzins im Land auf», sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher am Freitag auf Anfrage.

Ursula Nonnemacher (Grüne), Gesundheitsministerin

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Ursula Nonnemacher (Grüne), Gesundheitsministerin in Brandenburg.

Wegen des langen Intervalls zwischen der ersten und zweiten Impfung sei es aber das Ziel, mit dem größten Teil des Impfstoffs so schnell wie möglich Beschäftigte in Pflegeheimen, der ambulanten Pflege oder in Krankenhäusern zu impfen, betonte Nonnemacher. Dazu werde derzeit noch der Impfplan entwickelt.
Spahn hatte die Bundesländer am Donnerstag dazu aufgerufen, angesichts der angekündigten größeren Liefermengen den Impfstoff ohne Rückstellungen für die Zweitimpfung an den berechtigten Personenkreis zu verabreichen. «Auf diesem Weg können nach der Zulassung von Astrazeneca in den ersten drei Februarwochen mehr als 1,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger ihre Erstimpfung erhalten», sagte Spahn.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 5. Februar 2021 14:06 Uhr

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