Netzhoppers empfangen Düren: «Müssen als Team agieren»

Netzhoppers empfangen Düren: «Müssen als Team agieren»

Die Netzhoppers KW-Bestensee brauchen jeden Punkt, um sich in der Volleyball-Bundesliga im Kampf um die Playoff-Plätze zu behaupten. Da kommt ein schwerer Gegner wie der Tabellendritte SWD powervolleys Düren am Samstag (18.00 Uhr/sporttotal.tv) eher ungelegen. Doch Bangemachen gilt nicht für den Pokalfinalisten aus Brandenburg. «Wenn wir als Team agieren und uns qualitativ gegenüber den letzten beiden Spielen steigern, dann können wir auch gegen Düren etwas reißen», sagte Außenangreifer Theo Timmermann.

Die Ausgeglichenheit der Liga sorgt im Rennen um die Playoff-Teilnahme in dieser Saison für Hochspannung. Sechs Mannschaften kämpfen um die letzten fünf freien Plätze für die K.o.-Runde, darunter die Netzhoppers als Tabellenachter. Den Vierten UV Frankfurt trennen vom Neunten SVG Lüneburg gerade mal vier Punkte.
Vom Gerangel um die besten Plätze lassen sich die Netzhoppers fünf Spieltage vor Beendigung der Hauptrunde nicht nervös machen. «Wir haben noch ein paar leichtere Spiele als unsere Konkurrenten», sagt Timmermann. Der 24-Jährige denkt dabei an die Partien gegen die abgeschlagenen Tabellen-Kellerkinder VC Olympia Berlin und TSV Unterhaching. Timmermanns Hoffnung: «Ich denke, wir können noch zwei, drei Plätze weiter nach oben kommen.»
Gegen Düren traten die Netzhoppers in dieser Saison schon zweimal an. Im Pokal-Achtelfinale siegten die Brandenburger nach 0:2-Rückstand noch 3:2, vom Bundesliga-Hinspiel bei den Rheinländern nahmen sie drei Wochen später beim 2:3 immerhin einen Punkt mit.
Wieder dabei sein wird Zuspieler Byron Keturakis. Der spielte am Mittwoch gegen die Grizzlys Giesen (3:2) jedoch unter seinen Möglichkeiten. Das hatte seinen Grund. «Er konnte vorher nicht trainieren und hat dann trotz eines kaputten Rückens gespielt», sagte Netzhoppers-Libero Kamil Ratajczak.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 5. Februar 2021 09:26 Uhr

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