Heimschwache Netzhoppers stehen gegen Giesen unter Zugzwang

Heimschwache Netzhoppers stehen gegen Giesen unter Zugzwang

Die Netzhoppers KW-Bestensee stehen in der Volleyball-Bundesliga gehörig unter Druck. Unmissverständlich fordert Trainer Christophe Achten deshalb vor der Nachholpartie gegen die Grizzlys Giesen am Mittwoch (19.00 Uhr/Sporttotal.tv): «Wenn wir die Playoffs erreichen wollen, müssen wir diesen Gegner unbedingt schlagen.» Die Begegnung war ursprünglich für den 19. Dezember 2020 terminiert, dann aber wegen eines Corona-Verdachts im Umfeld der Giesener kurzfristig abgesagt worden.

Bliebe es beim derzeitigen Tabellenstand, wäre für die Netzhoppers die Saison bereits nach der Hauptrunde am 6. März beendet. Die Brandenburger sind momentan Neunter, aber nur die ersten acht Mannschaften qualifizieren sich für die Playoffs. Achten versteht die augenblickliche Platzierung eher als Ansporn: «Wenn alles optimal läuft, halte ich für uns auch noch Platz fünf oder sechs für möglich.» Sechs Spieltage stehen in der Normalrunde noch aus.
Die Grizzlys Giesen, derzeit als Tabellensiebenter mit zwei Punkten und einem Spiel weniger den Netzhoppers voraus, haben von ihren letzten sechs Spielen nur zwei verloren, beide nur knapp mit 2:3. Darunter war auch der 22:24 endende Tiebreak-Krimi gegen die vermeintlich übermächtigen Berlin Volleys.
Die Netzhoppers ihrerseits schwächeln in den Heimspielen. Gerade mal zehn von 21 möglichen Punkten holten sie in eigener Halle. Zudem wird sich erst kurz vor Spielbeginn entscheiden, ob Zuspieler Byron Keturakis und Außenangreifer Dirk Westphal einsatzfähig sind. Beide Spieler litten zuletzt unter Rückenbeschwerden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 2. Februar 2021 08:41 Uhr

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