Eltern fordern frühere Impfungen für Erzieher und Lehrer

Eltern fordern frühere Impfungen für Erzieher und Lehrer

Pädagogen sollen nach dem Willen von Brandenburger Eltern früher die Möglichkeit bekommen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

Spritzen mit Covid-19-Impfstoff

© dpa

Sechs Spritzen mit Covid-19-Impfstoff liegen in einer Schale.

Schon im Rahmen der Notbetreuung hätten viele Erzieher und Lehrer mehr direkte Kontakte als andere Berufsgruppen - spätestens mit Öffnung der Schulen müssten sie daher ein Angebot zur Schutzimpfung erhalten, forderten der Landeselternrat und der Landeskitaelternbeirat Brandenburg am Sonntagabend in einer gemeinsamen Mitteilung.
Die Pädagogen sollten in die Gruppe mit hoher Impfpriorität aufrücken, so das Anliegen. Dazu zählen bislang etwa Polizei- und Ordnungskräfte mit einem hohen Infektionsrisiko. Erzieher und Lehrer werden in der Corona-Impfverordnung bislang der Gruppe mit erhöhter Impfpriorität zugerechnet, die eine niedrigere Priorität hat.
Am Montag beraten Bund und Länder bei einem Impfgipfel. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) forderte vorab eine bundesweite Strategie für das Impfen. Schneller Impfschutz sei die Voraussetzung für dauerhafte Öffnungen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 1. Februar 2021 08:20 Uhr

Weitere Meldungen aus Brandenburg