Zuversicht nach Übernahme von Standort durch Alstom

Zuversicht nach Übernahme von Standort durch Alstom

Nach der Übernahme des Brandenburger Standortes Hennigsdorf durch den französischen Konzern Alstom ist Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zuversichtlich für die Zukunft des Werkes. «Heute ist das erneut eine gute Nachricht aus der Wirtschaft in diesen nicht einfachen Pandemie-Zeiten», betonte Woidke am Freitag in einer Mitteilung. Er freue sich, dass das «neue» Unternehmen am Bahn-Traditionsstandort Hennigsdorf (Landkreis Oberhavel) an den Start gehe. «Das ist für Hennigsdorf und für die gesamte Hauptstadtregion als wichtigem Standort des Schienenfahrzeugbaus von großer Bedeutung», sagte er.

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg

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Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg.

Der französische Bahntechnik-Hersteller Alstom und die Zugsparte von Bombardier haben ihre Megafusion zum weltweit zweitgrößten Branchenunternehmen abgeschlossen und am Freitag offiziell verkündet. Allein in Deutschland beschäftigen beide Hersteller zusammen rund 9000 Menschen.
Die Landesregierung habe den Fusionsprozess begleitet und den Eindruck gewonnen, dass die Verhandlungspartner um einen fairen Interessenausgleich bemüht waren, sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD). Auch die Belange der Arbeitnehmer seien stets im Blick behalten worden. Mit dem neuen Unternehmen sei «ein neues Schwergewicht auf dem internationalen Markt entstanden», sagte er. Das biete auch gute Chancen für viele kleine und mittlere Zuliefer- und Dienstleistungsunternehmen. In Hennigsdorf könne Alstom auf eine erfahrene und hochmotivierte Belegschaft von Fachkräften bauen. Die Landesregierung werde sich weiterhin für den Erhalt eines integrierten Industriestandortes einsetzen, der Forschung und Entwicklung, Produktion und Service in Hennigsdorf umfasse, sagte er.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 29. Januar 2021 14:03 Uhr

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