Telemann-Wettbewerb 2021 wird auf Spätsommer verschoben

Telemann-Wettbewerb 2021 wird auf Spätsommer verschoben

Der 11. Internationale Telemann-Wettbewerb in Magdeburg wird coronabedingt von März auf den Spätsommer verschoben. Er solle nun vom 29. August bis zum 4. September 2021 veranstaltet werden, teilte das Zentrum für Telemann-Pflege und -Forschung am Donnerstag in Magdeburg mit. Um in Zeiten der Pandemie unnötige Reisen zu vermeiden und dennoch eine hohe Qualität der Wettbewerbsbeiträge zu sichern, werde die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf 40 begrenzt.

Eine Plastik stellt den Komponisten Georg Philipp Telemann dar

© dpa

Eine Plastik stellt den Komponisten Georg Philipp Telemann dar.

Der Telemann-Wettbewerb mit drei öffentlichen Runden wird in diesem Jahr auf Holzblasinstrumenten ausgetragen. Er ist ausgeschrieben für Blockflöte, Traversflöte und Barockoboe. Eine international besetzte Jury wird die Leistungen der 18- bis 34-jährigen Instrumentalisten bewerten. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 15 500 Euro bereit. Erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten zudem Konzertverpflichtungen bei den Magdeburger Telemann-Festtagen, dem Bachfest Leipzig, den Arolser Barock-Festspielen und den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci.
Der Telemann-Wettbewerb wird von der Internationalen Telemann-Gesellschaft und dem Zentrum für Telemann-Pflege und -Forschung veranstaltet. Ziel ist, das Erbe des in Magdeburg geborenen Barockkomponisten Georg Philipp Telemann (1681-1767) und seiner Zeitgenossen zu pflegen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 7. Januar 2021 11:50 Uhr

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