Kultusminister-Chefin: Spielräume bei Bund-Länder-Beschluss

Kultusminister-Chefin: Spielräume bei Bund-Länder-Beschluss

Die Corona-Vereinbarungen von Bund und Ländern bieten nach Ansicht der Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Britta Ernst (SPD), Spielräume für die Frage des Umgangs mit Schulen. «Die KMK hat sich Montag einmütig dafür ausgesprochen, dass in den Bundesländern, in denen es das Infektionsgeschehen erlaubt, in einer ersten Stufe die Grundschulen zum Präsenzunterricht zurückkehren können», teilte die Brandenburger Bildungsministerin am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam mit. Das finde sich im Beschluss der Regierungschefs von Bund und Ländern nicht explizit wieder. «Der Beschluss bietet jedoch Spielräume, die in den Ländern entsprechend genutzt werden können.»

Britta Ernst

© dpa

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst.

Die Kultusministerinnen und Kultusminister sähen sich als Anwälte für gute Bildung in Deutschland, für die jede Unterrichtsstunde zähle, sagte Ernst. Bund und Länder hatten vereinbart, dass Schulen und Kindertagesstätten bis mindestens Ende Januar weitgehend geschlossen bleiben oder nur eingeschränkten Betrieb anbieten sollen.
Ernst übernimmt am 14. Januar offiziell die Präsidentschaft von der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD). Ihren Vorsitz will Ernst unter das Thema «Lehren und Lernen und guter Unterricht in den Zeiten der digitalen Transformation» stellen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 5. Januar 2021 20:19 Uhr

Weitere Meldungen