Mehr Corona-Infektionen: Lehrer beklagen Unklarheiten

Mehr Corona-Infektionen: Lehrer beklagen Unklarheiten

Der Brandenburger Pädagogen-Verband beklagt nach wie vor offene Fragen beim Unterricht in Zeiten der Corona-Pandemie an den Schulen. Bislang fielen bei den Kollegen bereits viele Stunden Mehrarbeit an: Präsenzunterricht müsse geleistet, der Distanzunterricht vorbereitet und Aufgaben kontrolliert werden, sagte Hartmut Stäker, Präsident des brandenburgischen Pädagogen-Verbandes, am Donnerstag auf Anfrage. «Offenbar wird aber gedacht, es funktioniert schon irgendwie», sagte er. Dass es Probleme gebe, werde nicht zugegeben.

Schule-Symbolbild

© dpa

Schwamm und Kreide liegen in einem Klassenraum unter einer Tafel.

Ab Montag findet der Unterricht an Schulen generell nur zu Hause statt - außer bei Abschlussklassen und an Förderschulen. Nach Angaben des Bildungsministeriums vom Mittwoch soll das so bis 10. Januar laufen. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte in der RBB-Sendung «Brandenburg Aktuell» gesagt, er nehme an, dass bis zu den Winterferien, die in Brandenburg in der ersten Februarwoche sind, «wir erstmal im Distanzunterricht bleiben werden».
Unterdessen ist vor dem Jahreswechsel die Zahl der Corona-Infektionen im Land noch einmal gestiegen. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter 1345 neue Fälle, wie das Gesundheitsministerium in Potsdam mitteilte. Am Tag zuvor waren 1182 neue Infektionen gezählt worden, vor einer Woche - an Heiligabend - waren es 1181.
Brandenburg liegt bei der Zahl der Corona-Impfungen im Mittelfeld. Vom 27. bis zum 30. Dezember seien 3036 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden, teilte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Gabriel Hesse, mit.
Nach einer Auflistung des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag liegt Bayern mit bisher 28 206 Corona-Impfungen an der Spitze der Länder, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 19 930 und Hessen mit 15 674. Die wenigsten Impfungen gab es nach den Zahlen des RKI bisher in Thüringen mit 810.
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Ab kommendem Montag können über 80-Jährige in Brandenburg einen Termin für die Impfung gegen das Coronavirus vereinbaren. Das Call-Center ist unter der Rufnummer 116 117 erreichbar. Zwei Impfungen sind für den Schutz nötig. Ab kommendem Dienstag wird zunächst in Potsdam und in Cottbus geimpft, bis Anfang Februar sollen nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung insgesamt elf Impfzentren eingerichtet werden.
Zunächst hatte es am Mittwoch geheißen, dass die Lieferung von weiterem Impfstoff in der ersten Kalenderwoche entfällt. Das Bundesgesundheitsministerium teilte dann aber mit, mit dem Impfstoff-Hersteller Biontech sei vereinbart worden, dass die nächste Lieferung bereits am 8. Januar komme.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 31. Dezember 2020 16:55 Uhr

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