Kontrollen zu Silvester: Polizei hofft auf weniger Einsätze

Kontrollen zu Silvester: Polizei hofft auf weniger Einsätze

Böllerverbot, Versammlungsverbot, Alkoholverbot: In diesem Jahr wird Silvester für Brandenburger vielfach anders ablaufen, als sie es gewohnt sind. Mehr Kontrollen als in den Vorjahren soll es nach Worten der Polizeisprecherin Stefanie Klaus trotz der verschärften Regeln aber nicht geben. Wie viele Polizisten zu Silvester im Einsatz sein sollen, wollte die Behörde nicht bekannt geben. In Berlin will die Polizei nach eigenen Angaben mit 2900 Kräften unterwegs sein.

«Silvester gehört zu den einsatzstarken Tagen. Wir stellen uns darauf ein», sagte Klaus am Mittwoch. Man hoffe, dass es wegen der Einschränkungen zu weniger Einsätzen komme.
In Brandenburg gilt für Silvester und Neujahr ein landesweites Versammlungsverbot. In der Silvesternacht dürfen Brandenburger durchgehend bis 02:00 Uhr früh draußen unterwegs sein - dann beginnt die nächtliche Ausgangsbeschränkung. Zudem gilt ein ganztägiges Alkoholverbot im öffentlichen Raum. Pyrotechnik darf nicht verkauft werden.
Es gibt zwar kein landesweites Böllverbot, vom Zünden von Feuerwerk wird aber dringend abgeraten. Landkreise und kreisfreie Städte können Böllerverbote erlassen beziehungsweise müssen dies laut Eindämmungsverordnung an den öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen anordnen, an denen der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann. Potsdam hat ein Böllerverbot im gesamten Stadtgebiet erlassen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 30. Dezember 2020 12:49 Uhr

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