Netzhoppers ziehen für das Pokal-Halbfinale nach Potsdam um

Netzhoppers ziehen für das Pokal-Halbfinale nach Potsdam um

Die Netzhoppers KW-Bestensee müssen für das Halbfinale im deutschen Volley-Pokal umziehen. Das Heimspiel gegen die Volleys Herrsching am 10. Dezember findet nicht wie zunächst geplant in der Landkost-Arena von Bestensee statt, sondern in der MBS-Arena von Potsdam. Das teilte der Verein auf seiner Homepage mit. Der Grund für den Ortswechsel: Die Landkost-Arena erfüllt nicht die technischen Voraussetzungen für eine Live-Übertragung im Fernsehen. Das Spiel wird bei Sport1 ab 20.00 Uhr gezeigt.

Die Netzhoppers hatten das Halbfinale durch einen überraschenden 3:2-Sieg beim Cupverteidiger Berlin Volleys erreicht. Zuvor hatten sie in eigener Halle die SWD powervolleys Düren mit 3:2 bezwungen. Beide Spiele gewann das Team von Trainer Christophe Achten nach 0:2-Satzrückständen.
«Uns wurde für das Halbfinale auch die Berliner Max-Schmeling-Halle als Ersatzspielort vorgeschlagen», sagte Teammanagerin Britta Wersinger. «Da wir jedoch ein Verein aus Brandenburg sind, wollten wir auch in unserem Bundesland bleiben.» Zudem hätte «die Miete der Schmeling-Halle für einen Abend unser Budget gesprengt».
In der MBS-Arena spielen sonst die Bundesliga-Volleyballerinnen des SC Potsdam. Vielleicht ein gutes Omen: Die Potsdamerinnen haben am 19. November mit einem 3:1-Sieg über Stuttgart bereits das Pokalfinale im nächsten Jahr in Mannheim erreicht.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 3. Dezember 2020 09:13 Uhr

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