Klinikum Niederlausitz: Corona-Lage angespannt

Klinikum Niederlausitz: Corona-Lage angespannt

Am Klinikum Niederlausitz in Südbrandenburg bleibt die Lage wegen der Zunahme von Corona-Patienten weiter angespannt.

Klinikum Niederlausitz in Senftenberg

© dpa

Derzeit werden dort nach Angaben von Sprecherin Kristin Dolk vom Dienstag (01. November 2020) 44 Covid-19 Patienten betreut, davon fünf intensiv beatmet. Am Freitag waren es noch 39 Patienten und drei künstlich beatmete Kranke. Das Klinikum liegt im Landkreis Oberspreewald Lausitz, der landesweit mit einem Wert von aktuell 305,4 die meisten Ansteckungen innerhalb einer Woche je 100 000 Einwohner hat.

Kapazitäten stoßen bald an die Grenzen

Der Geschäftsführer der Klinik, Tobias Vaasen, hatte am Freitag gemeinsam mit Landrat Siegurd Heinze (parteilos), vor einer Verschärfung der Situation gewarnt. Wenn die Infektionszahlen weiter so stark stiegen, gerate die medizinische Versorgung in den Pandemiebereichen des Klinikums perspektivisch in Gefahr. Die Kapazitäten drohten inzwischen an ihre Grenzen zu stoßen.
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Eine Station extra zur Covid-Station umgebaut

Alle Kräfte würden auf die Pandemie- und die Notfallversorgung ausgerichtet, berichtete Sprecherin Dolk. Auch der Umbau einer Station zur Covid-Station sei in einer Nachtaktion am Dienstag abgeschlossen worden. In sechs Zimmern könnten Patienten nun direkt an die Sauerstoffversorgung angeschlossen werden.

Mangel an Fachpersonal ist große Herausforderung

Während in dem Klinikum zu Beginn der Corona-Pandemie im ganzen Frühjahr 13 Covid-19 Patienten betreut wurden, waren es seit Oktober laut Dolk bereits 132. Technisch gebe es 35 Beatmungsplätze, dafür müsse aber ausreichend Fachpersonal vorhanden sein. Das zu gewährleisten sei eine Herausforderung. Trotzdem nehme die Klinik weiter Corona - und Notfallpatienten auf.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 1. Dezember 2020 16:47 Uhr

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