SEK-Einsatz in Potsdam-Mittelmark: Drei Tatverdächtige

SEK-Einsatz in Potsdam-Mittelmark: Drei Tatverdächtige

Bei einem SEK-Einsatz an vier Orten im Brandenburger Landkreis Potsdam-Mittelmark hat die Polizei am Montagmorgen mehrere Objekte durchsucht. Hintergrund seien Ermittlungen zu einem bewaffneten Raubüberfall von 2019, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Gegen drei Tatverdächtige werde ermittelt. Bei dem Einsatz in den Orten Görzke, Reppinichen, Rottstock und Wiesenburg sei niemand verletzt worden, so die Sprecherin weiter. Laut Polizei wurden Beweismittel, darunter Waffen und Technik, sichergestellt. Deren Auswertung dauerte weiter an. Weitere Einzelheiten nannte sie zunächst nicht. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Potsdam gibt es weitere Verdächtige.

Ein Polizeiauto steht hinter einem Absperrband der Polizei

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Ein Polizeiauto steht hinter einem Absperrband der Polizei.

Bei dem Polizeieinsatz wurde der Hund eines Tatverdächtigen erschossen. Von dem Tier, einem Staffordshire Terrier, war eine Gefahr für die Einsatzkräfte ausgegangen, wie die Polizeisprecherin erläuterte. Anwohner hatten zuvor von einem Schuss berichtet. Insgesamt waren mehr als 50 Beamte im Einsatz.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 23. November 2020 15:09 Uhr

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