Bombenentschärfung in Oranienburg: Vorbereitungen begonnen

Bombenentschärfung in Oranienburg: Vorbereitungen begonnen

Im Oranienburger Ortsteil Lehnitz haben am Mittwochmorgen die Vorbereitungen zur Entschärfung einer 500-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg begonnen. Rund 5500 Menschen, die im Sperrkreis von rund 1000 Metern um den Fundort leben, mussten bis zum Morgen ihre Häuser verlassen, teilte die Stadtverwaltung der Stadt Oranienburg im Internet mit. Der Sperrkreis sei seit 8.00 Uhr aktiv, hieß es. 94 Einsatzkräfte von der Feuerwehr seien vor Ort, hinzu kommen technische Einsatzkräfte sowie Polizei und Ordnungsamt.

Ein entschärfte Weltkriegsbombe liegt in einer Baustelle

© dpa

Ein entschärfte Weltkriegsbombe liegt in einer Baustelle.

Danach haben die Kontrollen des Sperrkreises auf Unbefugte begonnen. Zur Unterstützung will die Polizei ein Drohnenkommando einsetzen, das den Sperrbereich mittels Wärmebildkamera nach etwaigen Personen absucht. Da sich der Sperrkreis in direkter Nähe zur Havel befindet, mussten außerdem Spundwände gesetzt und das Grundwasser abgesenkt werden. Die Stadt rechnete nach eigenen Angaben damit, dass die Kontrollen zwischen 10.00 und 11.00 Uhr abgeschlossen sein werden. Anschließend sollte mit den Entschärfungsarbeiten begonnen werden. Mit einer Aufhebung des Sperrkreises wird gegen 15.00 Uhr gerechnet, hieß es weiter.
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Wegen der Bombenentschärfung muss auch mit Einschränkungen im Bahnverkehr gerechnet werden. Von 8 bis etwa 15 Uhr kann es zu Fahrplanänderungen und Zugausfälle im Regional- und S-Bahnverkehr kommen. Die Busse des Ersatzverkehrs der S-Bahnlinie S1 können den S-Bahnhof Lehnitz in dieser Zeit nicht anfahren. Zudem sind im Fernverkehr unter anderem Züge der Linien RE5 Rostock/Stralsund-Berlin-Elsterwerda und RB20 Potsdam Hbf-Oranienburg von Ausfällen betroffen.
Es ist die 212. Bombe, die seit 1990 in Oranienburg entschärft oder neutralisiert werden musste.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 18. November 2020 09:53 Uhr

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