Bei den Netzhoppers wachsen die Ansprüche

Bei den Netzhoppers wachsen die Ansprüche

Die Ausbeute vom Doppelspieltag der Volleyball-Bundesliga stimmte Trainer Christophe Achten nicht zufrieden. Drei von sechs möglichen Punkten hatten die Netzhoppers KW-Bestensee geholt. Achten schimpfte aber: «Mich hat die Leistung meiner Mannschaft wirklich geärgert, denn wir können deutlich besser Volleyball spielen.» Seine Kritik bezog sich auf die 1:3-Niederlage gegen die Bisons Bühl am Samstag.

Achtens Haltung zeugt von seinen hohen Ansprüchen. Schließlich kam Bühl als ungeschlagener Tabellenführer nach Bestensee. Und über weite Strecken der Partie hielten die Netzhoppers gegen diesen Gegner auf Augenhöhe mit. Zwei der drei verlorenen Sätze gingen nur mit dem Minimalabstand von zwei Punkten an die Gäste. «Gerade den ersten Satz haben wir zu einfach weggeschenkt. Da sind uns im Angriff zu viele leichte Fehler unterlaufen», sagte Achten dennoch.
Die Botschaft ihres belgischen Trainers hat die Mannschaft verstanden. Nur 22 Stunden später schafften die Netzhoppers einen lockeren 3:0-Erfolg gegen den VC Olympia Berlin - «der erwartete Pflichtsieg», wie Achten ohne übermäßige Begeisterung anmerkte. Doch auch der Trainer musste zugeben: «Mir hat gefallen, wie konzentriert meine Mannschaft gespielt hat.»
Am Mittwoch sind die Netzhoppers das nächste Mal in der Bundesliga gefordert. Im dritten Heimspiel innerhalb von nur fünf Tagen gastieren die Volleys Herrsching in Bestensee. Mit einem Sieg würden die Brandenburger auf Rang drei der Bundesliga vorstoßen, wenngleich die Tabelle aufgrund der unterschiedlichen Anzahl an absolvierten Spielen derzeit nicht die übliche Aussagekraft hat.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 16. November 2020 08:23 Uhr

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