Westbrandenburger Kliniken arbeiten in Corona-Krise zusammen

Westbrandenburger Kliniken arbeiten in Corona-Krise zusammen

Mehrere Krankenhäuser in Westbrandenburg haben wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen ihre bisherige Zusammenarbeit erneuert. Damit könnten Krankenhausbetten für schwer erkrankte Covid-19-Patienten freigehalten werden, teilte das Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann am Dienstag mit. Kliniken mit Intensivbetten würden entlastet, indem Patienten ohne Covid-19-Erkrankung unkompliziert verlegt werden könnten. Damit werde die bestmögliche Versorgung erreicht und die Funktionsfähigkeit für die Behandlung anderer akuter Erkrankungen gesichert. Die Kooperation werde von Potsdam aus koordiniert.

Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen) spricht

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Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen) spricht

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) unterstützt die Kooperation. «Das ist ein Weg, mit dem wir auch durch die zweite Welle der Corona-Pandemie gut kommen werden», sagte sie laut Mitteilung. An dem Versorgungscluster West nehmen Kliniken aus Potsdam, Brandenburg/Havel, Beelitz-Heilstätten, Treuenbrietzen, Nauen, Rathenow, Bad Belzig, Lehnin, Ludwigsfelde und Luckenwalde teil. Im Zeitraum von April bis Juni dieses Jahres seien im Rahmen der Zusammenarbeit über 900 Verlegungen koordiniert worden, 500 davon aus Potsdamer Kliniken.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 3. November 2020 18:30 Uhr

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