Netzhoppers sind erst einmal «froh über Spielpraxis»

Netzhoppers sind erst einmal «froh über Spielpraxis»

Nach der klaren Auftakt-Niederlage der Netzhoppers KW-Bestensee blieb auch eine positive Erkenntnis. «Nach so vielen Monaten ohne Spielpraxis waren wir froh, überhaupt mal wieder gespielt zu haben», sagte der neue Netzhoppers-Trainer Christophe Achten nach dem 0:3 (20:25, 23:25, 21:25) in der Volleyball-Bundesliga gegen VfB Friedrichshafen.

Dirk Westphal hatte sich die Netzhoppers auch mächtig ins Zeug gelegt. Zehn Punkte holte der 34 Jahre alte ehemalige Ex-Nationalspieler für seine Mannschaft. Doch das reichte nicht, um den Rekordmeister vom Bodensee ernsthaft in Verlegenheit zu bringen.
Am 8. März hatten die Brandenburger ihre bis dahin letzte Bundesligapartie bestritten, gegen die Alpenvolleys Haching 3:2 gewonnen und sich auf Tabellenplatz sieben verbessert. Dann wurde die Saison wegen der Corona-Pandemie abgebrochen. Seither hat sich eine Menge verändert im Verein.
Den Umbruchs mit acht Neuzugängen sieht der ebenfalls neu verpflichtete Trainer Achten als weit fortgeschritten an. «Wir haben gut gearbeitet», sagte der Belgier: «Ich glaube, in meiner Mannschaft steckt viel Potenzial.»
Corona-Studie
© Max-Planck-Gesellschaft

Große Berliner Corona-Studie

Wie erging es Ihnen vor, während und nach dem Lockdown? Ihre Erfahrungen sind wichtig - damit wir derartige Herausforderungen zukünftig besser bewältigen können. mehr

Dieses Potenzial riefen seine Spieler gegen Friedrichshafen vor allem im zweiten Satz ab, als sie zunächst 8:5 und bei der zweiten Technischen Auszeit noch 16:15 führten. Zu einem Satzgewinn reichte es nicht. Auf ein konkretes Saisonziel mochte sich Achten nach der Partie nicht festlegen. «Das lässt sich nach nur einem Spiel schwer sagen», meinte er. «Ich hoffe aber, dass wir es in die Playoffs schaffen.»
Der Bundesliga-Spielplan mutet den Netzhoppers ein schweres Auftaktprogramm zu. Nach Friedrichshafen gastiert am Samstag mit den United Volleys Frankfurt ein weiteres Spitzenteam in Bestensee. Danach müssen die Brandenburger zur heimstarken SVG Lüneburg.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 18. Oktober 2020 09:52 Uhr

Weitere Meldungen