Nonnemacher fordert «Gleichstellung von Anfang an»

Nonnemacher fordert «Gleichstellung von Anfang an»

Anlässlich des Internationalen Mädchentags hat Brandenburgs Frauen- und Gleichstellungsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) eine stärkere Förderung von Mädchen gefordert. «Es geht um Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen und zwar von Anfang an», sagte Nonnemacher am Sonntag in Potsdam. Immer noch werde Mädchen weniger zugetraut als Jungen, kritisierte die Ministerin. «Dieser Umgang hat Konsequenzen fürs Leben, er prägt die spätere Benachteiligung von Frauen bereits im Kindesalter und setzt sich fort bis in die Berufswahl.»

Brandenburger Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher

© dpa

Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen).

Denn bei der Wahl des Berufs seien Mädchen und Jungen nicht frei von Stereotypen, meinte Nonnemacher. «Frauendominierte Berufe sind häufig gesellschaftlich weniger anerkannt und werden schlechter bezahlt», sagte sie. «Dabei erzielen Mädchen im Land Brandenburg die besseren Bildungsabschlüsse.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 11. Oktober 2020 12:37 Uhr

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