Start der Teltower Rübchensaison

Start der Teltower Rübchensaison

In Teltow (Potsdam-Mittelmark) sind die ersten Rübchen aus dem Boden geholt worden. Zum Start der Saison des regionalen Gemüses erwartet Tina Reich, Vorsitzende des Fördervereins Teltower Rübchen, trotz der Trockenheit eine durchschnittliche Ernte.

Teltower Rübchen

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Regionale Spezialität: Die Herbst- und Wintersorten der Teltower Rübchen werden bereits ab Mitte Juli gesät.

«Wir rechnen mit 500 bis 800 Kilo», sagte sie beim Anstich auf dem Feld am Donnerstag. Nur zwei Landwirte bauen derzeit auf insgesamt rund zehn Hektar die gelblichen Speiserüben an. Nach Angaben des Obst- und Gemüsehofs «Teltower Rübchen» ist das Gemüse bereits seit Mitte des 13. Jahrhunderts in Brandenburg bekannt. War das Gemüse zunächst noch Essen armer Leute, galt das Pastinakenähnliche Gewächs später als Delikatesse an den Fürstenhöfen. Zu DDR-Zeiten war es eine Domäne der Hobbygärtner, da es in der Landwirtschaft als nicht lohnend erschien.
Bis in den März hinein kann das Rübchen laut Verein geerntet werden. Das Gemüse mit dem Geschmack einer «einzigartigen Mischung aus Süße und Schärfe, Kohlrüben- und Rettichnote» wird auch als Aufstrich, oder in Ketchup und Schokolade verarbeitet.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 1. Oktober 2020 15:36 Uhr

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