Afrikanische Schweinepest: Brandenburg verstärkt Krisenstab

Afrikanische Schweinepest: Brandenburg verstärkt Krisenstab

Die Brandenburger Landesregierung hat ihren Krisenstab gegen die weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest erweitert. Am Donnerstag begann in Eisenhüttenstadt eine Technische Einsatzleitung mit der Arbeit. «Diese Tierseuche wird uns noch lange beschäftigen und viel abverlangen», sagte Innenminister Michael Stübgen (CDU). Umso wichtiger sei es, die Maßnahmen vor Ort koordiniert anzupacken und Strukturen zu verstärken. Die Leiterin des Krisenstabes, Anna Heyer-Stuffer, sagte, alle Bundesländer profitierten von dem Krisenmanagement in Brandenburg.

Landesinnenminister

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Michael Stübgen (CDU), Minister des Innern und für Kommunales.

Der Deutsche Bauernverband hatte dem Bundesland am Dienstag «Chaos» vorgeworfen und eine bessere Koordinierung verlangt. Am Donnerstag sollte im Südosten Brandenburgs - in Neiße-Malxetal - der Aufbau eines festen Zaunes entlang der Grenze zu Polen im Kreis Spree-Neiße starten. Die Tierseuche wurde inzwischen bei 32 toten Wildschweinen in Brandenburg nachgewiesen, nachdem das Friedrich-Loeffler-Institut am Donnerstag drei weitere Fälle bestätigte. Die Seuche ist für Menschen ungefährlich, aber für Schweine fast immer tödlich. Rund um die Funde hatten die Behörden ein Gefahrengebiet mit Beschränkungen für Bauern, Jäger und Anwohner eingerichtet.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 24. September 2020 12:42 Uhr

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