Tag des offenen Denkmals: Ministerin erinnert an «Kleinode»

Tag des offenen Denkmals: Ministerin erinnert an «Kleinode»

Zum Tag des offenen Denkmals hat Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD) an die Kunst- und Kulturschätze im Land erinnert. Nicht nur Parkanlagen und Schlösser aus der Blütezeit Preußens - auch alte Industrieanlagen, aufgegebene Ölmühlen, frühere Brauereien, imposante Klöster und «viele Kleinode» in den Städten und Dörfern prägten Brandenburg, sagte die Ministerin am Sonntag. Es gebe die großartige Chance, das baukulturelle und archäologische Erbe zu erkunden und Denkmale neu zu entdecken. Schüle würdigte zudem die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, ohne die viele Denkmäler nicht zu erhalten wären. Zahlreiche Vereine, Förderkreise und Privatpersonen setzten sich mit Leidenschaft, Beharrlichkeit, Kreativität und großem Erfolg für den Erhalt historischer Bausubstanz ein.

Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD)

© dpa

Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD).

Seit 1993 findet der Tag des offenen Denkmals bundesweit jährlich am zweiten Sonntag im September statt. An diesem Tag werden historische Bauten und Stätten, die sonst nicht zugänglich sind, geöffnet. Der Tag wird durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Im vergangenen Jahr öffneten in Brandenburg mehr als 300 historische Gebäude für die Besucher. In diesem Jahr fand der Tag Corona-bedingt überwiegend virtuell unter «tag-des-offenen-denkmals.de» statt.
Das Kulturministerium vergab in diesem Jahr drei Denkmalpflegepreise und Anerkennungen: Unter den Gewinnern war Peter Macky, der einen Preis in Höhe von 4500 Euro für seine Restaurierung des Kaiserbahnhofs Halbe (Landkreis Dahme-Spreewald) erhielt. Auch der Förderverein Südwestkirchhof Stahnsdorf e.V. (Landkreis Potsdam-Mittelmark) erhielt einen Preis in Höhe von 4500 Euro für die Rettung und Erhaltung des denkmalgeschützten Areals. Das Planungsbüro ALV und der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen e.V. wurden mit 4500 Euro für die Rettung und Erhaltung eines Gebäudes in Greiffenberg (Landkreis Uckermark) ausgezeichnet.
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© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 13. September 2020 18:15 Uhr

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