Basdorf und die große Welt: Brassens-Festival eröffnet

Basdorf und die große Welt: Brassens-Festival eröffnet

Völkerverständigung in Zeiten der Pandemie: Mit Musikern aus sechs Ländern ist am Freitagabend im Wandlitzer Ortsteil Basdorf das 17. Chanson-Festival Georges Brassens eröffnet worden. Wegen der Corona-Pandemie fand die Eröffnung erstmals Open Air statt, Bühne war eine Hotelterrasse am Marktplatz, und das Spätsommerwetter spielte auch mit. Zuhörer tanzten auf dem Platz, und Nachbarn lauschten von den Balkonen.

Das Festival erinnert an die französische Chanson-Legende Georges Brassens (1921-1981), der im Zweiten Weltkrieg ein Jahr lang als Zwangsarbeiter in einer Fabrik in Basdorf schuften musste. Den Auftakt machte am Freitag wieder der als «singender Bürgermeister» bekannte Basdorfer Ortsvorsteher Peter Liebehenschel mit einem eigens für seine Frau Gabriele komponierten Lied. Der vor fünf Jahren als Flüchtling nach Basdorf gelangte syrische Kurde Walid Habash sang Lieder von Brassens auf Französisch und auf Arabisch. Begleitet wurde er wieder von dem Israeli Ittai Rosenbaum am Piano.
Aus Frankreich waren die alten Basdorf-Bekannten Michel Maestro, Michel Vivoux, Cathy Fernandez und Michel Avallone angereist. Aus Lüttich kam der Belgier Jacquy Evrard, aus Rom der Italiener Salvatore Zambataro, der die in Berlin lebende französische Sängerin Amandine Thiriet am Akkordeon begleitete. Als Berliner Künstler sangen die Mochitos - David und Maria Moch - Brassens-Lieder auf Französisch und auf Deutsch.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 12. September 2020 10:50 Uhr

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