Linke-Politiker: Runder Tisch für Wasserfrage bei Tesla

Linke-Politiker: Runder Tisch für Wasserfrage bei Tesla

Die Linken im Brandenburger Landtag fordern einen Runden Tisch in Zusammenhang mit der Wasserproblematik bei dem neuen Werk des US-amerikanischen Elektroautobauers Tesla in Grünheide bei Berlin. «Bürgerinitiativen und Umweltverbände müssten die Möglichkeit haben, ihre Probleme darzustellen», sagte der Linke-Landtagsabgeordnete Thomas Domres am Mittwoch. «Wir bleiben bei unserer Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung.»

Thomas Domres (Die Linke)

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Linke-Landtagsabgeordnete Thomas Domres (Die Linke).

In der Sitzung des Landtagsausschusses für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz war die neue Arbeitsgruppe Wasserperspektiven im östlichen Umland Thema. Das Gremium hatte sich im Juli konstituiert und bislang dreimal getagt. Neben Vertretern des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz und dem Landesumweltamt sind auch Vertreter der Kommunen sowie der kommunalen Wasserversorger beteiligt. Ziel ist, gemeinsam auf kommunaler und der Ebene des Zweckverbandes Wasser langfristige und vor allem tragfähige Lösungen für die Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung in der Region zu finden.
An der Ansiedlung von Tesla gibt es Kritik von Umweltschützern. Sie befürchten negative Folgen für die Natur und das Grundwasser. Ab Juli nächsten Jahres sollen bis zu 500 000 Fahrzeuge im Jahr vom Band rollen. Die abschließende umweltrechtliche Genehmigung vom Land steht noch aus.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 9. September 2020 17:21 Uhr

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