Woidke nennt 1. September «Mahnmal der Geschichte»

Woidke nennt 1. September «Mahnmal der Geschichte»

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat an den Überfall von Nazi-Deutschland auf Polen vor 81 Jahren erinnert. «Unzählige Menschen wurden ermordet, die Bevölkerung ganzer Landstriche vertrieben, Städte zerstört, ein Land verwüstet», sagte Woidke laut Redetext am Dienstag bei einer Gedenkveranstaltung am Polnischen Institut in Berlin. Für das deutsche Volk sei dies «ein Tag der Schuld und der Scham und zugleich ein Mahnmal, für das Deutschland Verantwortung trägt».

Pressekonferenz Dietmar Woidke

© dpa

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, spricht bei einer Pressekonferenz.

Woidke sprach sich dafür aus, in Berlin einen Gedenkort für die polnischen Opfer von Krieg und Besatzung zu schaffen. Das sei eine «überfällige Geste der Versöhnung». Am 1. September 1939 hatte mit dem Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg begonnen. Zwischen 1939 und 1945 fielen dem Krieg etwa 60 Millionen Menschen zum Opfer.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

Tipp: Urlaub in Brandenburg

Ausflugsziele, besondere Landschaften und Orte in Brandenburg plus Seen, Radtouren, Wanderungen, Ziele für Familien, Unterkünfte und mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 1. September 2020 18:13 Uhr

Weitere Meldungen