Kommunen: Corona-Regeln müssen umsetzbar sein

Kommunen: Corona-Regeln müssen umsetzbar sein

Der Städte- und Gemeindebund Brandenburg hat sich mit Blick auf eine Verlängerung des Verbots von Großveranstaltungen dafür ausgesprochen, dass dieses frühzeitig geplant und umgesetzt wird. «Die Veranstalter brauchen Planungssicherheit», sagte Geschäftsführer Jens Graf am Donnerstag. Einer Verlängerung des Verbots bis zum Ende des Jahres würde man nicht widersprechen, wenn es mit Blick auf steigende Infektionszahlen geboten sei.

Jens Graf

© Claudia Pfeil Photoatelier/STGB Brandenburg/ZB/Archivbild

Jens Graf, Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg.

Großveranstaltungen wie Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, Konzerte, Festivals oder Dorf-Schützenfeste sollen nach Vorstellungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bis mindestens 31. Dezember 2020 verboten bleiben. In einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschlussvorlage des Bundes für die Runde der Regierungschefin mit den Ministerpräsidenten am Donnerstag heißt es zudem, Feiern im Privatbereich auf 25 Teilnehmer zu beschränken. Bei privaten Veranstaltungen und Feiern außerhalb des Privatbereichs sollten künftig 50 Teilnehmer erlaubt sein.
Für die Kommunen in Brandenburg sei es wichtig, dass die getroffenen Regelungen auch umsetzbar sind, betonte Graf und fragte, wer etwa die Verbote kontrollieren solle. Wichtig seien klare Regelungen auf Landesebene.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 27. August 2020 12:03 Uhr

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