Gute Ernte in Brandenburg erwartet

Gute Ernte in Brandenburg erwartet

Die Bauern in Brandenburg erwarten in diesem Jahr eine leicht überdurchschnittliche Ernte und damit ein besseres Ergebnis als im vergangenen Jahr.

Ein Baum ist hinter einem abgemähten Getreidefeld zu sehen

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Allerdings gebe es deutliche Ausschläge nach unten und oben, sagte der Sprecher des Landesbauernverbandes, Tino Erstling, der Deutschen Presse-Agentur vor dem Ernteabschluss. Das hängt seinen Angaben zufolge mit den unterschiedlichen Regenmengen in den Regionen und der Bodenqualität zusammen. «Wir haben Betriebe, die ähnlich schlechte Erträge einfahren wie im Dürrejahr 2018, es gibt aber auch Bauern, die in diesem Jahr ganz gut da stehen.» Noch zum Ernteauftakt hatte es vom Verband geheißen, die Ernte werde in diesem Jahr unterdurchschnittlich ausfallen.
Nach dem Dürresommer 2018, der den Landwirten beim Getreide nur einen Ertrag von 2 Millionen Tonnen gebracht hatte, stieg diese Erntemenge im vergangenen Jahr wieder auf 2,5 Millionen Tonnen. Mit 329 300 Tonnen Kartoffeln und 457 000 Tonnen Zuckerrüben lag auch der Ertrag bei diesen Feldfrüchten im Jahr 2019 deutlich über der Ernte 2018. (270 600 Tonnen beziehungsweise 383 500 Tonnen).
Nach Angaben des Landesamtes für Statistik wurden wie im Vorjahr zwischen Elbe und Oder gut 1,3 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzt. Das sind fast 45 Prozent der Landesfläche.
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© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 18. August 2020 08:24 Uhr

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