Wegen Trockenheit: Mehrere Schleusen im Spreewald gesperrt

Wegen Trockenheit: Mehrere Schleusen im Spreewald gesperrt

Wegen des Wassermangels in der Spree hat das Brandenburger Landesumweltamt diese Woche mehrere Schleusen im Spreewald gesperrt. Geschlossen sind drei Schleusen im Unterspreewald bei Leibsch, am Krausnicker Strom und nahe Groß Wasserburg sowie eine im Oberspreewald, wie das für Binnenschifffahrt zuständige Landesamt für Verkehr mitteilte. Zuerst hatte der RBB darüber berichtet.

Die Höhe eines Bootssteges verdeutlicht den Wasserverlust im See

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Die Höhe eines Bootssteges verdeutlicht den enormen Wasserverlust im Pinnower Sees.

Das Landesamt spricht von einer «akuten Niedrigwassersituation im Spreegebiet». Durch die Schleusensperrungen soll verhindert werden, dass das Wasser aus dem Fluss abfließt. Wer mit dem Boot unterwegs ist, muss die Schleusen entweder weiträumig umfahren oder leichte Boote an den Schleusen vorbei tragen. Informationen dazu gibt es im Internet.
Wegen der Trockenheit gibt es in einigen Brandenburger Landkreisen ein Entnahmeverbot von Wasser aus Seen und Flüssen. Das Umweltministerium arbeitet derzeit an einem Niedrigwasserkonzept, mit dem Brandenburg künftig besser auf zunehmende Probleme mit Trockenheit und Wasserknappheit vorbereitet sein soll.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 14. August 2020 17:58 Uhr

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