Polizei ermittelt zu häuslicher Gewalt in Fürstenwalde

Polizei ermittelt zu häuslicher Gewalt in Fürstenwalde

Die Polizei in Fürstenwalde (Oder-Spree) ermittelt zu zwei Fällen von häuslicher Gewalt in der Stadt. In der Nordstraße hatte Samstagfrüh ein Mann seiner Lebensgefährtin mit seiner Bein-Prothese in den Magen getreten. Anschließend schlug er der Frau mit der Faust gegen den Kopf. Dadurch stürzte sie und verletzte sich am Oberschenkel, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Bei einer Befragung durch Polizisten gab er an, zuvor von seiner Partnerin geschlagen worden zu sein. Die Beamten nahmen von beiden Beteiligten jeweils eine Anzeige wegen Körperverletzung auf. Der Mann musste auf Anweisung der Polizei die Wohnung verlassen. Die verfügte Wohnungsverweisung gelte maximal zehn Tage, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

Der Schriftzug «Polizei» ist vor einem Polizeirevier zu sehen

© dpa

Der Schriftzug «Polizei» ist vor einem Polizeirevier zu sehen.

Am Samstagabend wurden Polizisten in die Waldemarstraße gerufen. Ein 56-Jähriger hatte eine Vase in Richtung seiner Ehefrau geworfen, sie jedoch nicht getroffen. Der Mann war den Angaben zufolge alkoholisiert und in einem psychisch labilen Zustand. Er wurde von einem Notarzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Beamten ermitteln nun wegen Körperverletzung. Auch in diesem Fall sprachen sie gegen den Beschuldigten eine Wohnungsverweisung aus.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 26. Juli 2020 13:11 Uhr

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