200 Betrugsfälle bei Corona-Hilfen in Brandenburg

200 Betrugsfälle bei Corona-Hilfen in Brandenburg

Die bislang 200 aufgedeckten Betrugsfälle in Zusammenhang mit der Beantragung von Corona-Hilfen bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) sind weniger als von der ILB prognostiziert.

Antrag Corona-Soforthilfen

© dpa

Ein Stift liegt auf einem Antrag für den Corona-Soforthilfe-Zuschuss.

Die akribische Bearbeitung der Anträge habe sich ausgezahlt, sagte Ingrid Mattern, Sprecherin der ILB, am Freitag. Damit seien weniger Nacharbeiten notwendig. Stichprobenartig werden zum Jahresende fünf Prozent aller bewilligten Fälle noch einmal unter die Lupe genommen, kündigte sie an. Insgesamt ging nach den Angaben Soforthilfe an 62 000 Firmen oder Solo-Selbstständige im Umfang von 550 Millionen Euro.
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Zunächst hatte die «Märkische Allgemeine Zeitung» berichtet, dass in 200 Fällen Verdacht auf Betrug bei der Beantragung der Soforthilfe besteht. Die Fälle seien dem Landeskriminalamt (LKA) zur weiteren Prüfung übermittelt worden. Nach dem Bericht hat das LKA in sieben Fällen Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Subventionsbetrug oder betrügerischer Beantragung von Soforthilfe eingeleitet. Laut ILB wurden an die verdächtigen Firmen keine Soforthilfe-Mittel ausgezahlt. Bei der Prüfung der Unterlagen seien die Unregelmäßigkeiten entdeckt worden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 26. Juni 2020 15:07 Uhr

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