Landkreis Oberspreewald-Lausitz schränkt Wasserentnahme ein

Landkreis Oberspreewald-Lausitz schränkt Wasserentnahme ein

Wegen der anhaltenden Trockenheit hat der Landkreis Oberspreewald-Lausitz die Wasserentnahme eingeschränkt. Im Teileinzugsgebiet Schwarze Elster darf ab Samstag bis auf Weiteres kein Wasser mehr aus oberirdischen Gewässern für den Eigenbedarf gepumpt werden, wie der Landkreis am Freitag mitteilte. Im Einzugsgebiet befinden sich unter anderem die Städte Calau, Senftenberg und Lauchhammer. Im Teilenzugsgebiet Mittlere Spree ist die Wasserentnahme in der Zeit von 6.00 Uhr bis 21.00 Uhr untersagt. Davon betroffen ist ebenfalls die Stadt Calau sowie die unter anderem die Städte Lübbenau und Vetschau.

Anträge auf Ausnahmen könnten bei der unteren Wasserbehörde gestellt werden, hieß es. Bei Zuwiderhandlungen drohten Bußgelder von bis zu 50 000 Euro.
Der Landkreis begründete die Maßnahme mit der aktuellen Situation in den oberirdischen Gewässern und beim Grundwasserspiegelstand: Nach der extremen Trockenheit im vergangenen Jahr, der anhaltenden warmen und trockenen Wetterlage sowie den bisher ungenügenden Niederschlägen habe keine Entspannung eintreten können. Erst in der vergangenen Woche war die Wasserentnahme aus der Spree und Dahmegewässern im Landkreis Dahme-Spree eingeschränkt worden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 19. Juni 2020 17:31 Uhr

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