Erhöhte Sterblichkeit in Brandenburg: Corona-Bezug schwach

Erhöhte Sterblichkeit in Brandenburg: Corona-Bezug schwach

In Brandenburg liegen die Sterbefallzahlen in den ersten 19 Kalenderwochen deutlich über denen im entsprechenden Vorjahreszeitraum. 943 mehr Todesfälle habe es in den ersten 19 Kalenderwochen gegeben, teilte das Amt für Statistik Berlin Brandenburg am Mittwoch mit. Das entspreche einem Anstieg um 8,2 Prozent. Eine erhöhte Sterblichkeit in Zusammenhang mit Covid-19 sei aber nach aktueller Datenlage schwach ausgeprägt, teilten die Statistik-Experten mit.

Insbesondere in der Zeit vom 23. März bis 5. April starben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum demnach mit einem Zuwachs von 20,3 Prozent deutlich mehr Menschen. In den nachfolgenden Wochen ging diese erhöhte Sterblichkeit nach Angaben der Statistik-Behörde jedoch schnell zurück. Im Durchschnitt starben 2020 bisher pro Kalenderwoche etwa 50 Personen mehr als 2019.
Vom Tod bis zur Meldung an die amtliche Statistik vergeht Zeit. In Brandenburg betrug nach Angaben der Statistiker 2019 in 95 Prozent der Fälle diese Spanne zwei Wochen oder weniger.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 10. Juni 2020 13:51 Uhr

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