Im April nur Bruchteil der üblichen Übernachtungen

Im April nur Bruchteil der üblichen Übernachtungen

Der Tourismus in Berlin und Brandenburg ist im April während der Corona-Pandemie stark eingebrochen. So sei die Zahl der Ankünfte in Brandenburg im Vergleich zum April 2019 um 90,6 Prozent eingebrochen, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch mit. Die Anzahl der Übernachtungen ging nach Angaben der Behörde um 78,7 Prozent zurück. Im April 2019 wurden etwa 1,14 Millionen Übernachtungen in Brandenburg gemeldet, im April dieses Jahres waren es nur rund 242 000.

Im April galten in Berlin und Brandenburg noch Verordnungen des jeweiligen Landes, wonach Übernachtungsangebote nicht für touristische Zwecke genutzt werden durften. Erst im Mai öffneten die Unterkünfte wieder für den Tourismus.
In Berlin brachen die Ankünfte im April im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 95,6 Prozent ein, 94,6 Prozent weniger Übernachtungen wurden gemeldet. Rund 163 000 Übernachtungen wurden im April 2020 nach Angaben des Statistikamts gezählt. Im Vorjahreszeitraum waren es mehr als drei Millionen. Erstmals seit der Wiedervereinigung zählte damit Brandenburg mehr Übernachtungen als Berlin. Insbesondere die Unterbringung der Pendler aus Polen auf Grund von Quarantänebeschränkungen spielte dabei nach Angaben des Statistikamtes eine Rolle.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 10. Juni 2020 13:11 Uhr

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