FC Energie will es nächste Saison erst recht wissen

FC Energie will es nächste Saison erst recht wissen

Die verpasste Rückkehr in die 3. Fußball-Liga durch die Entscheidung des NOFV am Grünen Tisch treibt den FC Energie Cottbus gehörig an. «Bei den Spielern, die bei uns bleiben, spüre ich schon einen extremen Ehrgeiz, in der nächsten Saison zu zeigen, dass wir den Aufstieg auch sportlich schaffen», sagte Vereinspräsident Matthias Auth in einem Interview der «Märkischen Allgemeinen Zeitung» (Mittwoch).

Vereinspräsident Matthias Auth nimmt an einem Pressegespräch teil

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Matthias Auth, Präsident des 1. FC Energie Cottbus, nimmt an einem Pressegespräch teil.

Durch den Abbruch der Regionalliga Nordost und die Entscheidung des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV), die Meister per Quotientenregel zu bestimmen, darf der 1. FC Lok Leipzig als Nordost-Meister in die Aufstiegsrelegation.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Wann die neue Saison beginnt, ist noch ungeklärt. «Es werden momentan zwei Saisonstarts diskutiert, ohne dass sie schon final sind: der 22. August oder der 6. September», sagte Auth. Nach Informationen des 52-Jährigen wird vom Verband erst etwas zu hören sein, «wenn es bei der 3. Liga Klarheit gibt, das ist ja auch sinnvoll. Und dort ist der letzte Spieltag für den 4. Juli geplant - erst danach werden wir Gewissheit haben».
Offen ist aber, wie viele Mannschaften in der Nordost-Liga dann spielen. Der Abstieg wurde nicht nach der Quotientenregel entschieden, sondern ausgesetzt. «Und wenn ich jetzt lese, dass möglicherweise bis zu 23 Mannschaften in der kommenden Saison in der Regionalliga Nordost spielen und der NOFV-Geschäftsführer Holger Fuchs es mit der Angst bekommt, dann sag ich: Die Geister, die ich rief», sagte Auth.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 10. Juni 2020 10:02 Uhr

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